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Konzept

 

Der Neubau der Feuerwache ist als kompaktes, monolithisches Gebäude in die bestehende Ortsstruktur eingebettet. Seine präzise Setzung nimmt Rücksicht auf den Baumbestand und gliedert die räumliche Struktur zur Hauptstraße und formuliert, mit einem gefassten Platz, die Adresse des Gebäudes. Der Bau tritt ruhig und geschlossen in Erscheinung und behauptet sich zugleich als selbstverständlicher Bestandteil des öffentlichen Raumes. 

 

Die zentrale städtebauliche Idee ist die Durchwegung des Baugrundstückes. Vom neuen Parkplatz auf dem Areal des ehemaligen Feuerwehrhauses führt eine Achse als Durchgang zum Platz und zur Hauptstraße. Diese Verbindung ist funktionaler Bestandteil der Erschließung. Der Durchgang verbindet Zugänge zum Gebäude für die Öffentlichkeit und im Alarmfall Zugänge auf strukturierte und übersichtliche Weise. 

 

Das architektonische Konzept basiert auf der Idee einer funktionalen, klar organisierten Struktur, mit effizienten Betriebsabläufen und starker, räumlicher Präsenz. Das dynamische Volumen, verleiht dem Gebäude einen Charakter im städtebaulichen Raum und festigt seine Rolle als langfristiger Bestandteil des Ortes. 

Die Positionierung folgt einer flachen, kompakten Form mit dynamischen Trauflinien.  Das angedeutete, asymmetrische Zeltdach wird im Bereich des Platzes eingeschnitten und präzisiert das Verhältnis zwischen gebauter Masse, Freiraum und Erschliessung. Der Einschnitt gliedert das Volumen, ohne dessen Kompaktheit aufzulösen und stärkt die räumliche Lesbarkeit des Gebäudes. 

 

Der Schulungsraum im Obergeschoss, in räumliche Nähe zur Fahrzeughalle, kann im Bedarfsfall auch als Krisenraum genutzt werden. Die direkte Blickbeziehung vom multifunktionalen Schulungsraum zur Fahrzeughalle unterstützt die Organisation und Ausbildung sowohl im täglichen Betrieb als auch im Alarmfall. Eine Trennung zwischen öffentlichen Bereichen und Alarmierungszonen sorgt für Sicherheit, Übersichtlichkeit und störungsfreie Abläufe im Alltag und Alarmierungsfall.

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt           Feuerwehr Göttingen

Ort               Göttingen, Deutschland

Typus             Feuerwehr

Jahr              2026

Auslober          Stadt Göttingen  

Status            Anerkennung

Flaeche           960 qm

Team              ko:ferler architekten |

                  Luis Koeferler

                  Toni Koeferler

                  Reinhard Koeferler

 

                  Kounovsky Landschaftsarchitektur |

                  Reimo Kounovsky

                  Bernd Lorenz

 

                  Transsolar Klimaengeenering |

                  Christian Frenzel